Masern sind eine akute, sehr ansteckende Virusinfektion

99 Prozent aller Menschen, die mit einem Erkrankten in Berührung kommen, werden angesteckt, sofern sie die Krankheit nicht selbst schon durchgemacht haben und dadurch immun sind.

Nach einer Inkubationszeit (Einnistungszeit) von neun bis elf Tagen, in der vor allem Kinder häufig bereits appetitlos, schläfrig und matt sind, beginnt die Erkrankung unter plötzlichem Fieberanstieg mit Kopfschmerzen, Lichtscheue, Schupfen, Husten und Augenbindehautentzündung. Gleichzeitig treten kleine weiße Stippchen mit rotem Saum an der Wangenschleimheut auf. Meist schon am zweiten Tag fällt das Fieber ab, steigt jedoch am vierten bis fünften Tag wieder an. Mit dem zweiten Fieberanstieg erscheint der typische Masernausschlag im Gesicht und hinter den Ohrmuscheln, der sich nach zwei bis drei Tagen über den ganzen Körper ausbreitet. Anfangs hellrot und klein, später braunrot und flächenhaft zusammenfließend. Nach weiteren drei bis fünf Tagen normalisiert sich die Temperatur, der Ausschlag blaßt ab, und der Schnupfen verschwindet.

Stellen Sie Ihr Kind grundsätzlich Ihrem Kinderarzt vor, wenn Sie Masern bei Ihrem Kind vermuten. Er wird auch mögliche Komplikationen erkennen, überwachen und die nötigen Medikamente verordnen.

Geben Sie Ihrem Kind viel zu trinken. Fieberzäpfchen bitte erst bei etwa 39,5 Grad Celsius einsetzen, denn Fieber hemmt die Vermehrung der Viren.

 

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